Vorfreude

Mathilde mag ihre Reisebücher

Natürlich freue ich mich auch auf Weihnachten. Ich mag fast alles daran: das Zusammensein mit meinen Lieben, opulentes Essen und – nicht zuletzt – die Geschenke. Bisher bin ich nicht so erwachsen geworden, dass ich nicht immer noch richtigen Spaß daran hätte. Und auch wenn ich immer wieder von Freunden und Bekannten höre: „Wir wollen bei dieser Konsumorgie nicht mitmachen!“, denke ich jedes Mal: Ich bin total dafür zu schenken und zwar richtig. Nicht so blöde Kleinigkeiten, die niemand braucht, richtige Sachen, die den anderen bereichern. Na klar, ist das schwierig, aber genau deshalb will ich das für diejenigen, die mir lieb und teuer sind, auch tun.

Dieses Jahr aber freue ich mich fast noch mehr auf die Zeit nach Weihnachten. Am 25. Dezember fliege ich nach Äthiopien.
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Ereignisse zum Verschenken – Geschichten vom Meer

Mathilde mag die Vorfreude und den 3. Advent

„Zeit statt Zeug“ – neulich habe ich irgendwo gelesen, man solle lieber Zeit verschenken als schon wieder Sachen. Finde ich einleuchtend, schließlich verschenke ich auch immer gerne Zeit, wie man hier und hier bereits lesen konnte. Die Idee ist prima, aber das Ganze gleich Projekt zu nennen, kommt mir doch arg weit hergeholt vor. Schließlich braucht man für die Idee ein bisschen Phantasie – „Grübel, grübel, was will ich genau verschenken, oh genau einen Foto-Abend, halt nein, doch lieber einen Spaziergang.“ – , dann besorgt man eine hübsche Karte und schreibt das zu verschenkende Ansinnen hinein. Erinnert mich ein bisschen an die Geschenke, die ich meinen Eltern als Kind gemacht habe. Diese selbstgebastelten Fimo-Formen oder hübsch gestalteten Gutscheine, mit denen ich „Ein Jahr brav sein“ geschenkt habe. Das hat meine Eltern gefreut, klar, weil der Gedanke zählt. Aber jetzt, wo ich erwachsen bin, finde ich, kann der Gedanke gut sein, das Geschenk aber auch.

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Ereignisse zum Verschenken: Bier brauen

Tanzender Hopfen - Mathilde Magazin

Ich kann jetzt Bier brauen. Na ja, jedenfalls ein bisschen. Und auf jeden Fall weiß ich fast alles, was wichtig ist rund um unser liebstes Getränk. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Bier im Mittelalter Grundnahrungsmittel war? Dass jede Hausfrau für Mann und Kinder, ja, auch für die, regelmäßig Bier braute? Allerdings muss man dazu erzählen, dass der nahrhafte Trank sehr viel weniger Alkohol enthielt als heutzutage und dass die Zutaten für’s Bier bei der Herstellung gekocht wurden, so dass das Getränk sterilisiert wurde. Dadurch war es für alle wesentlich gesünder als das oft durch Fäkalien verunreinigte Wasser. Das deutsche Reinheitsgebot vom 23. April 1516 gilt als das älteste Lebensmittelgesetz der Welt ist.

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2. Advent – Weihnachten rückt näher

Winter - Mathilde Magazin

Jetzt isser da, der Winter. Naja, genau genommen, hat er einmal kurz vorbei geschaut, um mich zu verstören. Gestern morgen, als ich aus dem Fenster schaute, blitzte ein kleines bisschen Weiß auf dem graubraunen Asphalt. So am Anfang ist das ja meist sehr hübsch anzuschauen. Aber das gibt sich zumindest in der Stadt recht schnell. Bei uns auch, aber anders: Es wurde einfach wieder wärmer. Immerhin hat der kleine Schock dazu geführt, dass ich jetzt ernsthaft über Weihnachten nachdenke. Die meisten von uns müssen das ja in zwei Richtungen tun: 1) Was schenke ich bloß? Und 2.) Was wünsche ich mir von den Anderen? Die zweite Frage ist fast noch schwieriger, zumindest wenn man erwachsen ist. Das Problem pendelt zwischen so teuer wie die Dinge, die ich mir tatsächlich demnächst anschaffen will, auf die ich vielleicht auch schon seit einiger Zeit spare. Eine extra-teure digitale Spiegelreflex-Kamera traue ich mich nicht auf eine Wunschliste zu schreiben. Genauso wenig wie eine seltene Erst-Ausgabe oder ein Klavier, am liebsten gleich einen Flügel. Versteht ihr? Das passt irgendwie nicht auf die Wunschliste, die man der Oma gibt. Oder so lullipup, das ich extra aufpassen muss, sie nicht aus Versehen eben schnell selbst schon mal zu kaufen, wie Taschenbücher oder CDs. Was wünsche ich mir also im Sinne der Beziehungspflege von meinen Lieben?

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Das perfekte Ding

Kabelhalter Knicks - Mathilde Magazin

Knicks, der Kabelhalter

Eigentlich ist Ikea super. Auch wenn ich jetzt zunehmend Leute kenne, die sich vom schwedischen Möbelriesen zu emanzipieren suchen. Kaum verdienen sie ein bisschen mehr Geld, schon wollen sie in der Preisklasse aufsteigen, zu Habitat oder Yellow Möbel zum Beispiel. Aber Ikea hat uns Namen geschenkt für Sachen, die vorher bloß Sachen waren. Ein Holzregal ist nicht nur ein einfaches Holzregal, sondern Ivar, ein Fürst aus russischen Wäldern. Ein Schreibtisch kann schon mal Streber heißen, eine Wohnzimmerschrankwand Bestå, für das Beste im Leben, den Feierabend.

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Zuhause Wohnen – rosaroter Aufheller

Rosa Rosen, roter Pfeffer weiße Schneebeeren - Mathilde Magazin

Natürlicher Aufheller, wenn’s draußen grau ist – Mathilde mag das

Egal zu welcher Tageszeit ich nach draußen schaue… Vorausgesetzt, wir haben gerade Tag, das ist im Moment ja nicht so lange. Egal zu welcher Tageszeit also, draußen ist es grau. Steffi hat mich neulich und ein paar Andere dazu angeregt, wieder mehr zu wohnen. Das nehme ich jetzt wörtlich. Das Wetter lässt uns im Moment eh kaum andere Chancen, also gibt’s ab jetzt jede Woche zum Anfang einen kleinen Aufheller oder Weichmacher für mein Zuhause.

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Ich kann gar nicht singen

Mathilde mag Karaoke nicht wirklich

Mathilde mag Karaoke nicht wirklich

Und nein, das ist nicht so ein Mädchen-Geziere. Ich kann das wirklich nicht. Das Hauptproblem ist nicht einmal, dass ich nicht auch mal einen Ton in, sagen wir, der mittleren Tonlage träfe, das Hauptproblem ist eher: Ich kann mir die Reihenfolge der Töne nicht merken. Den richtigen Einsatz auch nicht, eigentlich kann ich mir gar nichts merken, wenn’s ums Singen geht. Wenn ich loslege, verändert sich jede Melodie. Deshalb weigere ich ich mich hartnäckig beim Karaoke mitzumachen. Wie gut, dass ich damit nicht allein auf der Welt bin. Danke Katja, Du hast meinen Tag gerettet.