Ich fahre gern Rad. Meistens finde ich, dass ich mit meinem kleinen blauen Brompton Rad in der Stadt auch am schnellsten von A nach B komme. Meistens kann ich den direkteren Weg fahren. Ich bewege mich statt genervt im Stau zu stehen. Und ich finde immer einen Parkplatz. Wenn ich mal einen Termin in, sagen wir, Harburg habe, packe ich mein Rad schnell zu einem handlichem Paket zusammen und es kommt mit in die S-Bahn.
Hamburg meine Perle
Nach der Wahl ist vor der Wahl
Am Sonntag bin ich wählen gegangen. Das ist ein bisschen besonders. Meistens habe ich in den letzten Jahren meine Briefwahl beantragt, um am Wahl-Sonntag spontan tun zu können, worauf ich gerade Lust habe. Einmal bei einer Europa Wahl war es schief gestanden, wir hatten auf dem Rückweg im Stau auf der A5 gestanden und ich kam nicht mehr rechtzeitig zur Wahlurne. Seitdem: Briefwahl.
Weiterlesen
Ab in den Herbst

Es nützt ja nix, der Herbst wandert mit Seibenmeilen Stiefeln in mein Leben. Am Sonntag haben meine Mama und ich also unseren eigenen Intensivkurs in Sachen Herbst durchgeführt. Wir sind über die Internationale Gartenschau auf der Hamburger Flussinsel Wilhelmsburg spaziert.
Weiterlesen
tschick

Es gibt einen Text von Astrid Lindgren, in dem sie den schönsten Moment in ihrem Leserleben beschreibt. Wenn sie als Kind ein neues Buch bekam, steckte sie zuerst ihre Nase in die druckfrischen Seiten und schnupperte an der Druckerschwärze. Voller Vorfreude auf all die wunderbaren Geschichten, die auf sie warteten. Ich kann das verstehen.
Klingelberger Riesling
Am vergangenen Wochenende habe ich lauter schlaue Sachen gelernt. Zum Beispiel, dass der allererste Hang, an dem in Deutschland ein sortenreiner Riesling gepflanzt wurde, der Klingelberg war. 1782 ließ Markgraf Carl Friedrich von Baden in seinem Weingut Schloss Staufenberg in der Ortenau Riesling-Setzlinge anpflanzen und sie sortenrein ausbauen. Erzählt hat mir das der Ritter zu Durbach, naja zumindest sein Nachfolger Dominic Müller, der das gleichnamige Hotel und die Gastwirtschaft auf Schloss Staufenberg betreibt. Gelacht und Wein getrunken habe ich dann mit Romy.
Wochenend–Inspiration
Schreibtisch Inspiration
Aufräumen soll ja eine gute Sache sein. Das bekommt man schon als Kind beigebracht. Also habe ich heute Morgen als erstes meinen Schreibtisch aufräumend bearbeitet.
Und was finde ich da? Einen kleinen Zettel mit eilig hingekritzelten Begriffen: Dekoübergriffe steht da und Hausknechtswesen, Hemdsärmelkulturen. Hilfe! Was soll das bloß bedeuten?
The Bling Ring
So jetzt haben wir also „The Bling Ring“ gesehen. Sofia Coppolas hochgelobten Film über ein paar Jugendliche, die in Villen eingebrochen sind. Das Haus von Paris Hilton in den Hollywood Hills zum Beispiel oder das von Miranda Kerr und Orlando Bloom. Das Verwirrende dabei: Die Jugendlichen waren keine unterprivilegierten Gangsta-Rapper, auch wenn sie deren Musik im Auto am liebsten aufdrehten. Es waren Mittelstand-Kids aus einem bürgerlichen Vorort von Los Angeles. Ihre Diebesbeute war auch nicht unbedingt das Wertvollste, was in den Promi-Bleiben zu finden war. Nein, es waren teure Designer-Fummel, Handtaschen, Highheels, sexy Unterwäsche, ein bisschen Schmuck. Devotionalien, die den Ruhm der beklauten Stars auf ihre klauenden Fans übertragen sollten.
Sommer selbst gemacht
Ich mag Jahreszeiten. Wirklich, das tue ich. Wenn ich im Urlaub mal in den Tropen oder anderen ausdauernd südlichen Gefilden war, habe ich jedes Mal gedacht. „Ist das schön hier!“ Nachdem ich das fertig gedacht hatte, fand ich allerdings jedes Mal, wie gut es ist, dass wir Jahreszeiten haben. Jeden Tag strahlende Sonne, weiß glitzernder Strand und Kokospalmen. Och nö.












