Montagmorgens

Lange Nacht der Museen in Hamburg

Haus der Photographie / Deichtorhallen
© Museumsdienst Hamburg

Diese Woche fängt genauso grau an, wie die letzte aufgehört hat: Grau mit vereinzelten Regentropfen. Was macht man in so einem Fall? Richtig, man geht ich gehe ins Museum. Vorgestern hatten 54 Hamburger Museen zur Langen Nacht eingeladen und 28.000 Hamburger und ihre Gäste hatten sich weder von Wind in Böen noch Regen in (gelegentlichen*) Schauern abhalten lassen.

54 Museen schafft kein Mensch in einer einzigen Nacht. Wir jetzt auch nicht.

Das könnte daran gelegen haben, dass wir mit einem anfangen mussten, das wir ein bisschen exotisch fanden. Das Hamburger Polizeimuseum befindet sich in Alsterdorf. Da dauerte schon die Busfahrt mit dem Shuttlebus eine kleine Ewigkeit. Zum Ausgleich gab es dann echt schnittige Polizei-Autos zu sehen sowie Geschichten vom Lord von Barmbek, Bank- und anderen Raubüberfällen. Wir hätten uns sogar in eine alte Zelle einsperren lassen können und die Wandkritzeleien hinter schwedischen Gardinen genauer untersuchen können.

Wir hätten noch viel mehr tun können: Die Rickmer Rickmers erklettern oder das Zollmuseum entdecken können. Ich war auch noch nie im Telemannmuseum oder im Brahms-Museum. Außerdem finde ich ja, dass so abgedrehte Museen wie das Zusatzstoffmuseum mal einen Besuch wert wären.

Wissen Sie was, Wochenende bekommen mir auch nicht immer. Es ist gerade mal Montag und schon habe ich Freizeitstress. Schlimm.

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