Skifahren, 2. Teil
Also, eigentlich kann ich Skifahren. Jedenfalls bin ich zwischen meinem 3. und meinem 20. Lebensjahr oft und gerne gefahren. Als Kind vom Papa zwischen den Beinen gehalten, später alleine. Mit den Jahren wurden die Abfahrten länger und rasanter.
Das Ideal
Oder: Skifahren kurz hinter Hamburg
„Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;“
Das perfekte Teil – Die Wasserflasche
Eigentlich ist es ja ganz einfach. In eine Wasserflasche muss Wasser hinein passen. Und es muss bequem wieder hinaus können. Vielleicht sogar so bequem, dass ausnahmsweise auch mal Smoothie-Saft draus getrunken werden kann. Ach ja,
Probewohnen
Übernachten im Hotel ist ein bisschen wie Probewohnen. Für ein paar Nächte kann ich ausprobieren, wie es wäre, dieses Kingsize-Bett mein eigen zu nennen. Hätte ich gerne ein elegantes Marmorbad? Oder käme ich mir dann zu sehr wie Fräulein von Anstetten aus der Vorabendserie vor? Andererseits machen sich meine gesammelten Lippenstifte auf dem Marmor ausnehmend gut. Hach, schwierig, schwierig. Wie toll, dass ich ein zwei Nächte drüber schlafen kann.
Neulich habe ich im Hotel Mama Thresl übernachtet.
Große Ketten, kleine Geschäfte
Doch, doch Ketten sind toll. Wenn ich eine Weile irgendwo in Südost-Asien unterwegs bin und lauter sehr exotische Sachen gegessen habe, dann reicht’s auch mal. Ich probiere fremdes Essen gerne aus. Nicht dass ich immer mal alles oberlecker fände, aber trotzdem neue Geschmackserlebnisse gibt es nur so. Aber nach Ameisenbeinen und Co ist es total super, schon vorher zu wissen, wie der Käsekuchen bei Starbucks schmecken wird. Ganz egal, ob ich gerade in Hongkong, Mumbai oder in New York bin.
Aber
Hahnenschwanz, die zweite
Hach, diese modernen Kommunikationsmedien sind aber auch zu praktisch. So konnte ich bei Icke noch mal nachgefragen. „Ganz einfach“, hat er gesagt, „ Du nimmst Wodka, Gin und Martini zu je etwa gleichen Teilen, dazu Orangensaft. Und dann schmeckst Du nach deinem Geschmack ab.“
Hört sich gar nicht mal so raffiniert an. War aber lecker, sehr sogar. Als er mir den Drink gemacht hat, wollte ich eigentlich etwas ganz Anderes bestellen. Was, habe ich interessanterweise vergessen. „Nee“, sagte der Mensch hinter der Bar, von dem ich zu der Zeit noch nicht wusste, dass er Icke genannt werden will. „Nee, den willst Du nicht. Ich habe was Besseres.“ So Gespräche passen auch nur in den Urlaub. Oder würde ich mir in meinem normalen Büroleben sagen lassen, was ich eigentlich will? Eher nicht so. Aber an der Island Bar habe ich irgendwie eingesehen, dass der Barkeeper es besser weiß. Und dann fand ich seinen Cocktail so lecker, dass ich ihn wieder und wieder bestellt habe. Tja und der Mützenträger hinter der Theke hat jedes Mal stolz über das Kompliment gegrinst.
So. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Die Zeit dazwischen werde ich jetzt gelegentlich den Geschmack zurück holen.
P.S. Ist jemandem aufgefallen, dass das Bild nicht wirklich zur Geschichte passt? Pfffff. Wenn ich Cocktails im Plural trinke, kann ich nicht auch noch fotografieren. Also musste wieder ein Bild vom Anfang des Abends her.
P.P.S. Hahnenschwanz haben Sie aber schon verstanden, ne? Ist ja auch zu offensichtlich.
P.P.P.S. Die Island Bar und das dazugehörige Hotel Mama Thresl habe ich auf Einladung des Hotels und der betreuenden Agentur Stromberger PR besucht.
Wochenend-Inspiration X
Manchmal finde ich es durchaus schade, dass nicht das ganze Leben aus Nachtisch besteht. Jedenfalls wenn Icke die Cocktails macht. Schade, dass ich vergessen habe, was genau noch mal in diesem leckeren Getränk drin war. Aber wahrscheinlich passiert genau das, wenn ein Cocktail wirklich gut ist.
Luft raus
Das perfekte Teil – Die Taschenlampe
Meistens sind Taschenlampen irgendwie fehl am Platz. Im normalen Alltag brauche ich keine, schließlich kann ich einfach das Licht einschalten, fertig. Und wenn ich doch mal zelte, was genau wegen solcher Lästigkeiten eher selten vorkommt, dann brauche ich meine Hände für andere Dinge als für eine Taschenlampe.
Als hätten die Gestalter an mich gedacht,














