Macarons

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Neulich wollte ich mal wieder Macarons backen. Das hatte ich mir durchaus nett vorgestellt. Babyblaue, zartrosa, zitronengelbe und grashüpfergrüne kleine Köstichkeiten. Macarons gibt es in Frankreich in jeder Pâtisserie*, die etwas auf sich hält. Genau so was wollte ich auch mal eben schnell backen. Ich habe so Momente, da möchte ich mein eigenes Leben ein wenig aufhübschen. Ich stelle mir dann vor, ich stünde in einer hübsch gepunkteten Schürze lässig in meiner bezaubernden Küche, zauberte schnell eine köstliche Kleinigkeit, mit der wir dann hinterher auf der Terrasse …. Blöd, dass wir hier gar keine Terrasse haben, sondern nur einen schnöden Großstadtbalkon. Und schnell und lässig klappt in der Küche oft auch nicht so wirklich, aber sei es drum. Um Macarons zu backen, braucht man nicht viel. Nur ein wenig Zeit und außerdem

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Tagebuch

Tagebuch an Blume

Ein Tagebuch muss gut ausgewählt sein. Schließlich begleitet es mich anschließend eine gute Weile. Daher muss es ein paar Anforderungen an modische Mindesthaltbarkeit, Schlicht- und Schönheit erfüllen. Wo gibt es das gute, wahre und schöne* Buch, an dem ich mich nicht satt sehe? Eine kleine Auswahl.

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Hafengeburtstag

Segelschiffe vor dem Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafengeburtstag rangiert in meiner persönlichen Wahrnehmung in einer Liga mit dem Hamburger Dom und dem Weihnachtsmarkt auf St. Pauli. Kann man machen, ist aber eher freudlos. Herumdrängeln in betrunkenen Menschenmassen, mittelmäßiges Straßenhändler-Essen und lauwarmes Bier – och nee. Mindestens dem Hafen gegenüber ist das vielleicht ein klein wenig ungerecht, immerhin hat der im besten Fall glitzerndes Wasser plus Segelschiffe mit stolzgeschwellter Canvas-Brust zu bieten.

Dieses Jahr haben wir die perfekte Lösung gefunden.

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Belohnungen

Mathilde mag Sonnenspaziergänge

Mit Belohnungen, vor allem solchen an sich selbst, ist es ja so, dass sie bloß im ersten, na gut, vielleicht auch noch im zweiten und dritten Moment eine echte Belohnung sind. Irgendwann gar nicht mal so viel später legt sich das Belohnungshafte wieder. Dann habe ich beispielsweise Bauchschmerzen, weil ein Liter Eiscreme doch nicht so gut tut, wie es sich erst anfühlte.

Dieses Jahr arbeite ich ganz fleißig gute Vorsätze ab, das macht mich besonders belohnungsbedürftig, wie mir scheint. Und da ist Eiscreme auf Dauer keine gute Lösung. Zumal das Zeug nicht mehr literweise zu verspeisen ja eigentlich auch und sowieso zu den guten Vorsätzen gehört hatte. Aber lassen wir das, Pläne und Regeln ohne Ausnahmen machen einen zum Terroristen und das kann ja auch keiner wollen.

Also habe ich über Belohnungen nachgedacht, die nicht so schädlich für mein physisches und psychisches Wohlbefinden sind. Hier meine zehn Belohnungen, die garantiert nicht mega-dick und bettel-arm machen.*

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Hausbesuche

Tulpen in Hamburg

Ein Geständnis vorab: Wenn man so lange wie ich in der Renovierungswelt abgetaucht war, dann braucht es offensichtlich eine Weile, bis es wieder rund läuft mit dem Bloggen. Zumindest bei mir im Mathilde MAG ist das so. Aber es wird, wir kommen da schon wieder hin.

Jedenfalls habe ich angefangen wieder vermehrt in diesem Internet zu lesen. Noch nicht ganz schreiben aber schon mal ein Anfang. Und dabei habe ich eine kleine Blogperle entdeckt: die Hausbesuche der Stephanie Quitterer.

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Bildungsfernsehen

Mathilde mag ihre Farben und Pinsel 1

Bekanntermaßen stecken wir hier im Mathilde Magazin ja gerade in der Renovierungs-Falle. Es ist elendig, sobald man an einer Stelle anfängt alles schön zu machen, desto mehr fallen alle anderen Ecken in der Wohnung auf. So langsam kann ich verstehen, wie Leute Schönheits-Chirurgen-süchtig werden.*

Das viele Aufräumen, Ausräumen, Sortieren und Einräumen ist ermüdend. Also habe ich angefangen nebenher Radiopodcasts zu hören und vor allem Fernsehen zu schauen. Zufällig habe ich gerade Abo-Fernsehen für mich entdeckt. Das bietet mir eine uneinsehbare Menge Filme und Fernsehserien. Vor allem ausländische Serien haben es mir angetan. So wird aus stupiden Fernsehglotzen nebenher ein bisschen Bildungsfernsehen. Aber fangen wir von vor an.

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Die Falle

Bücher im Umzug - Mathilde mag das nur so mittel

Eigentlich hat alles ganz harmlos angefangen. Die Wände im Wohnzimmer waren ein bisschen in die Jahre gekommen. Einen frische Schicht weißer Farbe könnten sie schon mal vertragen. Dafür muss man die Regale von den Wänden rücken und dafür muss man sie zumindest teilweise leer räumen, sonst sind sie unbeweglich schwer. Mmhhm, wenn man schon mal dabei ist, kann man eigentlich auch mal ausmisten.

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Lesebändchen

Neue Lesebändchen

Es ist natürlich so, dass man sehr gut ohne Lesebändchen leben kann. Bevor ich die praktischen kleinen Teile kannte, bin ich ja auch klar gekommen. In meinen Büchern steckten alte Kassenbons, Buchhandlungs-Reklame-Lesezeichen, Notizzettel. Lauter Dinge, die die seltsame Angewohnheit hatten zu verschwinden. Immer wenn ich das Buch wieder zuklappen wollte, war irgendwie gerade kein Zettel da. Dann musste entweder ein Tempo dran glauben oder ich habe versucht mir die Seitenzahl zu merken – mit wechselndem Erfolg.

Neulich habe ich irgendwo in diesem Internet Lesebändchen entdeckt. Es handelt sich um schmale Bändchen, die ein selbstklebendes Ende haben, so dass man sie in jedes Buch hinten hinein kleben kann. Das hat dadurch ein unverschwindbares Lesebändchen und ich muss nicht mehr kurz vorm Einschlafen nach Tempos fahnden. Eigentlich eine ganz einfache Idee, muss man bloß erst mal drauf kommen. Seit ich Idee und Produkt kenne, klebe ich sie in die Bücher, die kein Bändchen haben. Ja, auch in Taschenbücher, gerade in Taschenbücher, die anderen haben ja meist schon eines.
Ein Leben ohne Lesebändchen ist möglich … aber ein kleines bisschen doofer als mit ist es doch.

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