Durch’s Netz gegangen #1

Mathilde mag ihren morgendlichen Kaffee

Diesmal mit Elbmadame, Elbsalon, Hintergrundrauschen, 8900 km. Berlin ⇔ 東京.

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung hieß ein Buch, das ich vor langer Zeit mal gelesen habe. Zumindest montags morgens fängt das meine Stimmung ganz gut ein. Ich sitze mit dem ersten Kaffee des Morgens am Schreibtisch (noch hat mich niemand geärgert) und lasse mich durch das Netz treiben.

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Schönwetter-Radler

KASIMIR in Aktion 1 - Anna Gold - Mathilde mag das

Neinnein, kein Getränk. Das bin ich. Der durchschnittlichen Schönwetter-Radler (= ein Mensch, der Fahrrad fährt) hat mit dem Biergarten-Radler (= ein Getränk, das eigentlich nur im Biergarten schmeckt) aber eins gemein: Wir brauchen ein bisschen Sonne um uns draußen so richtig wohlzufühlen. Mein Geständnis eher bei gutem Wetter das kleine Blaue hervorzuholen ist so neu ja nicht. Aber auch andere Unwägbarkeiten halten mich vom Rad ab. Für den Transport größerer Gegenstände nehme ich immer das Auto. Muss ich aber gar nicht, wie die Kölner mit ihrem kostenlosen Leih-Fahrrad beweisen und die Münchner, die Berliner und überhaupt fast alle … nur die Hamburger nicht. Gilt das jetzt als Ausrede weiter das Auto zu benutzen? Eigentlich nicht. Wir könnten so ein gemeinsames Lastenrad ja ins Leben rufen.

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Schlendern durch’s Netz

Mathilde mag die Matruschka

Oder: Chancen der Übersetzung

Es ist im Allgemeinen nicht so, dass meine Tage gerettet werden müssten. Aber falls es mal einer braucht, dann schaue ich mir das hier an. Das Video mit der Übersetzung des schwedischen Grand-Prix-Songs in Gebärdensprache ist großartige Unterhaltung. Soll mir noch einmal jemand erzählen, beim Übersetzen ginge etwas verloren. Im Gegenteil. Ich kann zwar weder schwedisch in der ausgesprochenen, oder sollte ich lieber sagen: ausgesungenen, Variante verstehen, noch kann ich Gebärdensprache, schon gar nicht auf schwedisch. Aber die Botschaft des Gebärdendolmetschers, die kann ich verstehen. Ganz großes Kino, nein: Musik, nein: Tanz.

P.S: Entdeckt habe ich es bei der Fachfrau für Übersetzungen.

Marius Neset Quintet

Bild: Doris Papenbroock

Es ist gar kein Xylophon! Jim Hart, der mit Saxophonist Marius Neset im gleichnamigen Quintet spielt, schlägt gekonnt auf Vibrafon und Marimba ein. Im Zusammenspiel mit dem Saxophon Nesets klingt die hellen, fröhlichen, verspielten Tonfolgen großartig. An manchen Stellen fast wie das Kinder-Instrument. Marius Neset lässt sein Saxofon mal in experimentellen, mal klassischen Läufen blitzfix durch und gegen die Harmonien laufen. Getrieben vom Rhythmus des Schlagzeugers Anton Egers.

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