Montags Moodboard

Südfrüchte

Das Montags Moodboard aus Hamburg. Voller Schwung geht’s in die neue Woche. Ich habe lauter gute Vorsätze. Ich werde weniger Süßspeisen (Bedeutung hier: Speise-Eis) essen, dafür mehr gesundes Obst und Gemüse. Ich bin wild entschlossen meinen Schreibtisch lehr leer zu arbeiten, bevor dann die Seminare wieder losgehen. Und drittens und letztens (damit es überschaubar bleibt, mehr als drei Sachen schafft man eh): Ich bin wild entschlossen, gute Laune zu haben, komme was da wolle. Uns allen geht es schließlich gold, wenn man die Lage mal vergleicht. So!

P.S. Wenn ganz viel Zeit übrig bleibt, werde ich vielleicht mal wieder ein bisschen öfter und länger Klavier spielen.

#Blogger für Flüchtlinge

Papierschiff vor Seegraskörben - Mathilde MAG

Ich bin noch nie irgendwohin geflohen. Es würde mir wohl auch sehr schwer fallen. Vermutlich könnte ich dann nicht die alte Kommode meiner Patentante mitnehmen, nicht meine (vielen, vielen) Bücher* und meine alten Erinnerungsstücke. Tagebücher und Fotos müssten da bleiben und mit ein bisschen Pech käme nicht einmal mein geliebtes Notebook mit. Alles Dinge, die schon so manchen Umzug zu einer logistischen und zwischenmenschlichen Herausforderung gemacht haben.

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Eis Test, die letzte Folge

Paradies Eis essen m Wasserzeichen

Kinners, wir müssen den harten Tatsachen mutig ins Auge schauen. Wir haben Übergang. Das ist ein etwas unglücklicher Zustand zwischen den Dingen. Gerne an Mädels zu beobachten, deren Haare strähnig in die Augen fallen, weil sie gerade ihre Frisur von kurz auf lang verändern wollen. So ähnlich ist das Wetter gerade. Unhübsch wie eine Übergangsjacke (die soll ja auch zu allem passen und ist deshalb mehr praktisch als schön). Das Wetter also. Man darf noch auf ein bisschen Restsommer hoffen, aber sicher isses nicht mehr. Heute zum Beispiel hatten wir in Hamburg Regen und dann

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Elbjazz Tracks 424 im August

Publikum in der Halle 424 - Mathilde Magazin

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Keiner versteht das so gut wie das Team rund um Tina Heine. Denn die Elbjazz-Macher lassen Hamburgs tolles Jazz Festival in Serie gehen. Für die Zeit zwischen zwischen zwei Festivals gibt es die elbjazz tracks 424. Die neue monatliche Elbjazz-Konzertreihe im Hamburger Oberhafen.

In der Halle 424 spielt schon am kommenden Samstag der dänische Saxofonist Benjamin Koppel, den wir schon beim diesjährigen Elbjazz hören konnten. Koppel holt exzellente Mitspieler auf die Bühne: Kirk Knuffke mit seinem Kornett*, der „Trompete unter den Horninstrumenten“ , den ungarischen Schlagzeuger Ferenc Nemeth sowie den schwedischen Bassgitarristen Thommy Andersson. Die vier Musiker haben in New York zusammengefunden. Ich jedenfalls bin gespannt, ob der Hamburger Oberhafen am Samstag nach New York und großer weiter Welt klingen wird.

Die Bar (eine Wegbeschreibung finden Sie hier) öffnet ab 19 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr, im im Anschluss an das Konzert legt ein DJ auf. Tolltoll, ich freue mich.

Halle 424 | Stockmeyerstraße 43 | 20457 Hamburg.

  • * Wenn man Knuffke mit dem Kornett nur ankündigt, hört man schon den Rhythmus. Allein wegen der Alliteration musste der Satz sein.
  • Durch’s Netz gegangen

    Sommer über der Stadt – Mathilde mag das
    Noch ist er blau, der Himmel über Hamburg. Deshalb machen wir heute rasch einen kurzen Spaziergang durch die schönest Stadt der Welt. So bloggt die Freie und Hansestadt.

    Typisch Hamburg ist dieses Jahr leider der Regen. Aber: „Sommer in Hamburch ist, wenn wir trotz Regen lächelnd durch die Stadt laufen. Denn Regen ist für uns wie Konfetti.“ Ich glaube da jetzt mal ganz fest dran.
    Das Leben an der Elbe ist selbstverständlich trotzdem schön. Und wenn nicht, dann wird es eben schön gemacht, schreibt das Elbfrollein trotzig.
    Irgendwas geht schließlich immer!

    Montags Moodboard

    Montags Moodboard Wohnen und Tee trinken

    Abwarten und Teetrinken scheint aktuell die Devise. Vielleicht haben wir noch ein bisschen Sommer, dann machen wir damit weiter. Vielleicht wird’s aber auch langsam Herbst, dann werde ich wohl wieder vermehrt wohnen. Eine schöne Tasse Tee plus eine leichte Decke werden eine prima Umgebung für ein neues Buch abgeben. Kennen Sie die Phase, wenn man gerade ganz begeistert die letzten Seiten des alten Buches gelesen hat? Man steckt noch halb in der Geschichte drin und fühlt sich irgendwie noch nicht reif genug für eine neue literarische Welt. So ergeht es mir gerade mit dem Blasmusikpop. Natürlich kann ich jetzt nicht ewig der Geschichte von Johannes Irrwein nachhängen, der Junge hat jetzt schließlich Abitur und muss raus ins Leben. Irgendwann demnächst werde ich wohl trotzdem lesen, wie es im Leben von Izy Lewin aussieht.

    Blasmusikpop

    Mathilde mag Blasmusikpop

    Nicht immer geht das gut. Wenn ein Buch gelobt wird und das ist Vea Kaiser mit ihrem Blasmusikpop passiert, dann weckt das übergroße Erwartungen. Selbst wenn die Geschichte an und für sich gut ist, kann sie gegen die Mega-Erwartungen eigentlich nur verlieren.

    Zum Glück ist mir das mit dem Blasmusikpop nicht so gegangen.

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    Die Herren Simpel

    Eis der Herren Simpel

    haben eine Nebenstelle eröffnet. Naja, oder viel mehr umgestaltet. Jedenfalls gibt es neuerdings, neben dem Café eine Eis-Galerie. Wer die Herren auf die Idee gebracht hat, ihrem Ableger so’n Provinznamen zu verpassen, weiß der Himmel. Oder ist das gerade hipp geworden, Läden auf der Schanze wie schicke Boutiquen in, sagen wir, Olpe* zu nennen? So wie Schnauzbärte und Polyester Trainingsjacken irgendwann toll waren wegen de ironischen Brechung?

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    Durch’s Netz gegangen

    Elbphilharmonie hinter G+J

    Manchmal haben wir im Elbsalon unter den Gästen so telepatische Schwingungen, scheint mir. Jedenfalls war ich gerade dabei das aktuelle Foto zu bearbeiten, als ich kurz zur Ablenkung ins heutige Dienstagram meines Elbsalon-Kollegen Cem hineinschaute. Und siehe da, auch er ließ sich von Elbe, Michel und dem Gruner + Jahr Flaggschiff inspirieren.*

    Wie war ich eigentlich auf den Hafen gekommen? Ach ja, das Hafenmädchen. Für einen Moment lassen wir die Niederungen des Alltags hinter uns. Stattdessen statten wir

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