Marius Neset Quintet

Bild: Doris Papenbroock

Es ist gar kein Xylophon! Jim Hart, der mit Saxophonist Marius Neset im gleichnamigen Quintet spielt, schlägt gekonnt auf Vibrafon und Marimba ein. Im Zusammenspiel mit dem Saxophon Nesets klingt die hellen, fröhlichen, verspielten Tonfolgen großartig. An manchen Stellen fast wie das Kinder-Instrument. Marius Neset lässt sein Saxofon mal in experimentellen, mal klassischen Läufen blitzfix durch und gegen die Harmonien laufen. Getrieben vom Rhythmus des Schlagzeugers Anton Egers.

Weiterlesen

Mit der Leeze durch Münster

Copyright: U. Mathilde Ammermann

Münster ist bislang die einzige Stadt auf der Welt, in der ich schon einmal ein Knöllchen fürs Falschparken mit dem Fahrrad bekommen habe. Es gibt hier ein Parkhaus, nein inzwischen sogar drei Parkhäuser nur für Fahrräder,

Copyright: U. Mathilde Ammermann

Polizisten auf Fahrrädern, Radwege nahezu überall und zu jeder, wirklich jeder Jahreszeit sieht man Radfahrer auf den Straßen: Studenten, Kinder, ganze Familien, Hausfrauen auf dem Weg zum Markt, Rentner. Ich habe lange

Weiterlesen

Probewohnen

Copyright: U. Mathilde Ammermann

Übernachten im Hotel ist ein bisschen wie Probewohnen. Für ein paar Nächte kann ich ausprobieren, wie es wäre, dieses Kingsize-Bett mein eigen zu nennen. Hätte ich gerne ein elegantes Marmorbad? Oder käme ich mir dann zu sehr wie Fräulein von Anstetten aus der Vorabendserie vor? Andererseits machen sich meine gesammelten Lippenstifte auf dem Marmor ausnehmend gut. Hach, schwierig, schwierig. Wie toll, dass ich ein zwei Nächte drüber schlafen kann.

Neulich habe ich im Hotel Mama Thresl übernachtet.

Weiterlesen

Große Ketten, kleine Geschäfte

Copyright: U. Mathilde Ammermann

Doch, doch Ketten sind toll. Wenn ich eine Weile irgendwo in Südost-Asien unterwegs bin und lauter sehr exotische Sachen gegessen habe, dann reicht’s auch mal. Ich probiere fremdes Essen gerne aus. Nicht dass ich immer mal alles oberlecker fände, aber trotzdem neue Geschmackserlebnisse gibt es nur so. Aber nach Ameisenbeinen und Co ist es total super, schon vorher zu wissen, wie der Käsekuchen bei Starbucks schmecken wird. Ganz egal, ob ich gerade in Hongkong, Mumbai oder in New York bin.

Aber

Weiterlesen

Hahnenschwanz, die zweite

Copyright: U. Mathilde Ammermann

Hach, diese modernen Kommunikationsmedien sind aber auch zu praktisch. So konnte ich bei Icke noch mal nachgefragen. „Ganz einfach“, hat er gesagt, „ Du nimmst Wodka, Gin und Martini zu je etwa gleichen Teilen, dazu Orangensaft. Und dann schmeckst Du nach deinem Geschmack ab.“

Hört sich gar nicht mal so raffiniert an. War aber lecker, sehr sogar. Als er mir den Drink gemacht hat, wollte ich eigentlich etwas ganz Anderes bestellen. Was, habe ich interessanterweise vergessen. „Nee“, sagte der Mensch hinter der Bar, von dem ich zu der Zeit noch nicht wusste, dass er Icke genannt werden will. „Nee, den willst Du nicht. Ich habe was Besseres.“ So Gespräche passen auch nur in den Urlaub. Oder würde ich mir in meinem normalen Büroleben sagen lassen, was ich eigentlich will? Eher nicht so. Aber an der Island Bar habe ich irgendwie eingesehen, dass der Barkeeper es besser weiß. Und dann fand ich seinen Cocktail so lecker, dass ich ihn wieder und wieder bestellt habe. Tja und der Mützenträger hinter der Theke hat jedes Mal stolz über das Kompliment gegrinst.

So. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Die Zeit dazwischen werde ich jetzt gelegentlich den Geschmack zurück holen.

P.S. Ist jemandem aufgefallen, dass das Bild nicht wirklich zur Geschichte passt? Pfffff. Wenn ich Cocktails im Plural trinke, kann ich nicht auch noch fotografieren. Also musste wieder ein Bild vom Anfang des Abends her.

P.P.S. Hahnenschwanz haben Sie aber schon verstanden, ne? Ist ja auch zu offensichtlich.

P.P.P.S. Die Island Bar und das dazugehörige Hotel Mama Thresl habe ich auf Einladung des Hotels und der betreuenden Agentur Stromberger PR besucht.

%d Bloggern gefällt das: