Groovige Fusionen

Mathilde mag Schumacher-Khalife-Tristano

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Elbsalon jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Schumacher-Khalife-Tristano.

Fusion in der Musik funktioniert eigentlich genauso wie Fusion in der Küche. Man nehme Zutaten aus verschiedenen Kulturen – arabische und europäische Einflüsse – sowie Musikstilen – Jazz und Electro – mische sie gekonnt zu etwas Neuem (Club Musik) und lasse sich von seiner Inspiration leiten. So in etwa groovt sich das Trio Schumacher-Khalife-Tristano durch seine Fusion-Musik. Die beiden klassisch geschulten und jazzbegeisterten Luxemburger und der libanesische Star-Percussionist erschaffen so treibende sinnliche elektro-akustische Groove-Musik. Samstagnacht in der alten Maschinenbauhalle werden sie das wieder tun.
Zu Marc Ribot bitte hier entlang.

Luxus Swing

Mathilde mag Django Deluxe

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Elbsalon jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute die NDR Bigband feat. Django Deluxe.

Die tolle Nebenwirkung am Elbjazz-Blogger-Dasein ist die Musik. Jeden Tag höre ich mich schreibenderweise durch den Jazz, die mich am übernächsten Wochenende live erwartet. Heute ist es ganz besonders herzergreifend. Ich fange mit den Melodien der drei Weiß-Brüder an. Giovanni an der Solo Gitarre, Jeffrey am Kontrabass und Robert Weiß an der Rhythmus Gitarre machen schon seit ihrer Kindheit zusammen Musik. Und jetzt gehen die drei Brüder aus Wilhelmsburg in der Zusammenarbeit mit der NDR Bigband zurück zu den Wurzeln des Gypsy Swing und erweisen dem „Begründer“ Django Reinhardt die Ehre. Natürlich waren die drei Sinti auch schon vorher große Klasse, das ganze Gefühlskarussell des Swing. Aber, mal ehrlich, wenn man mit der NDR Bigband spielt, dann ist man angekommen im Musik-Olymp, oder? Jörg Achim Keller hat Arrangements geschrieben, die die NDR Bigband wie ein Jazz Orchester aus den 40er Jahren klingen lassen. Zusammen mit dem Sound von Django DeLuxe gibt das modernen Swing mit Herzschmelz. So schön.
Zu Wolf Kerschek bitte hier entlang.

Club Jazz

Mathilde mag die Musik von Guillaume Perret Foto Emile-Holba

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Elbsalon jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Guillaume Perret & The Electric Epic.

Dochdoch Jazz lebt auch in Clubs. Das kann man sich vielleicht nicht so recht vorstellen, wenn man Dixiland Jazz hört. Wenn man zu einem Konzert des Franzosen Guillaume Perret, ein hübscher Junge übrigens, geht, dann ist man mittendrin im Club. Perret sieht sich selbst als Sound-Entdecker. Seine elektronischen Soundkollagen hören die Zuschauer – Metal-Krach und zarte Poesie, Artrock und Funk, Wah-Wah-Effekte und orchestrale Soundfluten, seine Zuschauer sehen seinen Sound aber auch. Lassen Sie sich Samstagabend überraschen
Zu Diazpora fest. Pee Wee Ellis bitte hier entlang.

Eurafrika

Mathilde mag das Trio Ivoire

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Elbsalon jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute das Trio Ivoire.

Was ich an Jazz so liebe, sind die Klangwelten. Klar ich bin mit Rock und Pop groß geworden und natürlich nimmt mich die Musik aus meiner Teenager-Zeit immer noch mit auf emotionale Zeitreisen, aber irgendwann habe ich so ein alte-Leute-Gefühl entwickelt: Das wiederholt sich ja alles ständig. Und da kommt Jazz ins Spiel. Wenn er gut ist, kommt er ganz ohne ein täglich grüßendes Murmeltier aus. Zugegeben manche sind besser darin, neue Welten zu schaffen. Hans Lüdemann zum Beispiel,

Weiterlesen

Orient trifft Okzident

Mathilde mag die Musik von Yemen Blues

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Elbsalon jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Yemen Blues.

Ravid Kahalani, der künstlerische Kopf der Band Yemen Blues wurde im Jemen geboren und ist in Israel aufgewachsen. Seit 2010 vereint er seine musikalischen Wurzeln mit internationalen Einflüssen. Traditionelle jüdisch-jemenitische Melodien und Improvisationen treffen auf Mambo, Funk, Jazz und westafrikanische Rhythmen. Heraus kommt eine ganz eigene Mischung. Wir werden uns schon verstehen, egal woher wir kommen, findet Kahalani. “It doesn’t matter where you come from, your language is my language.” Hören Sie selbst.
Zu Cadenza Collective bitte hier entlang.

Wenn Bob Marley und Oscar Peterson …

Mathilde mag Monty Alexander

gemeinsam in die Tasten hauen, dann ist das in Wahrheit Monty Alexander.
Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Elbsalon jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Monty Alexander.

In den fünf Jahrzehnten seiner Karriere hat der Jamaikaner Monty Alexander den amerikanischen Jazz, die Welt des Pop und die Musik seiner jamaikanischen Heimat entdeckt, miteinander verbündet und daraus völlig neue musikalische Welten geschaffen. Dieser lebenslange Prozess hat ihn zu gemeinsamer Arbeit und Auftritten mit Leute wie Frank Sinatra, Tony Bennett, Ray Brown, Dizzy Gillespie, Clark Terry, Quincy Jones, Barbara Hendricks, Bill Cosby, Bobby McFerrin, oder Robbie Shakespeare verleitet.
Zum Elbjazz am Samstag bringt der in Jamaika geborenene und in Harlem zum Künstler gereiften Musiker seinen Reggae meets Modern Jazz-Mix mit. Plus Musiker aus seinen beiden musikalischen Welt. Bei Monty swingen die schwarzen und weißen Tasten miteinander.
Zu Mario Bondi bitte hier entlang.

Finnischer Jazz

Mathilde mag UMO

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Elbsalon jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Junnu Aaltonen.

mit dem Uuden Musiikin Orkesteri, kurz UMO. Fast wäre man versucht an ein UFO zu denken, aber die Abkürzung bedeutet eben nicht unbekanntes Flugobjekt, sondern Neue Musik Orchester. Die neue Musik des Jazz ist für so manchen Hörer zwar auch reichlich unbekannt, genau wie der Star des Samstags-Konzert des hochkarätigen Orchester aus Helsinki Junnu Aaltonen. Wenngleich Aaltonen in seiner finnischen Heimat als die nordische Antwort auf John Coltrane gilt. Aber das werden Sie Samstag Nachmittag schon selbst herausfinden.
Zu Verneri Pohjola bitte hier entlang.

Trommelwirbel

Christin Neddens Elbjazz Kulisse

Das Elbjazz Festival rückt näher. Bis zum Beginn des Festivals am 29. Mai werden wir hier und im Elbsalon jeden Tag einen oder zwei Künstler vorstellen. Heute Christin Neddens Oceanside Band.

So norddeutsch ihr Name klingt, er hat Rhythmus: Christin Neddens. Die junge Schlagzeugerin studierte Jazz in Hannover und Groningen, ging dann in die USA um bei Aaron Serfaty, Ngdud Chancler und Peter Erskin zu studieren. Ob sie diesen Musikern ihren Namen getrommelt hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Was wir aber wissen ist, dass sie aus den USA mit nagelneuer Band und eigenen Jazzkompositionen zurück gekehrt ist. Das Ergebnis klingt nach Big Band, nach einem wilden Mix verschiedenen klanglicher Einflüsse aus den 60er und 70er Jahren, vor allem aber klingt es nach Trommelwirbel und Takt. Schließlich ist hier eine Schlagzeugerin am Werk.
Samstagabend wird sie die Festivalbesucher um 19 Uhr in Stimmung trommeln, da bin ich ganz zuversichtlich.
Zu Northern Lights bitte hier entlang.

%d Bloggern gefällt das: