Tür zu!

Und nu gilt wieder: Zurück auf Anfang. Tür zu! Corona sperrt uns wieder ein. Ich finde das durchaus alles richtig. Ich will keine überfüllten Kliniken erleben, keine Triage und keine anschwellenden Todesopferzahlen. Also wieder Alltag ohne Schwimmbad, Ruderclub, Besuche bei Freunden. Dafür habe ich zwischenzeitlich ein paar Testerfahrungen gesammelt, ich weiß jetzt, wie ich erstaunt glupssrzhh mache, während ich noch erstaunter die Augen aufreiße, wenn die beherzte Dame im Testzentrum das Wattestäbchen in meinen Rachen stopft. Insgesamt geht so ein Covid Test aber doch recht schnell vorbei, also zumindest das Probe-Nehmen, danach muss man dann noch so einen Tag vor sich hin warten und immer mal wieder in der App, oder auf den Seiten des Gesundheitsamts prüfen, ob sich was getan hat und endlich ein Ergebnis da ist. Auf der Seite des Gesundheitsamtes kann man zur Überbrückung der Warterei sehr gut alle paar Minuten nachgucken. Für Sie getestet.
So gesehen eigentlich eine gute Vorübung für den Nervenkrieg auf der anderen Seite des Atlantiks. Weiterlesen

Kann das weg?

Ich habe fertig gewohnt. Ja, so kann ich das festhalten. Es gab Phasen, da fand ich dieses Corona-Dings fast gemütlich. Ich war schrecklich privilegiert, ich weiß: Der Alltagsprinz und ich leisten uns ganz schön viele Quadratmeter zum Bewohnen. Selbst wenn ich das Kinderzimmer abziehe*, bleibt erstaunlich viel Platz übrig, auf dem man es gemütlich haben und/ oder sich bei Bedarf mal aus dem Weg gehen kann. Weiterlesen

Und sonst so?

Mein Neffe stellt die Playmobil-Männchen sorgfältig in angemessenem Abstand auf dem Rand des Sandkastens ab. „Wegen der Krankheit.“, erklärt er. Seine Oma schickt das dazugehörige Bild in die Verwandtschaft. Die Cousinen in London giggeln entzückt, die Tanten in Irland finden es genauso korrekt wie die Berliner Verwandtschaft. Und mir kommt es auch richtig vor.

Obwohl ich jetzt doch manchmal sehnsüchtig auf die vollbesetzten Tische der Restaurants und Bars bei uns im Viertel schaue. Weiterlesen

Verortung der Vororte

Wir probieren hier gerade wochenendweise Urlaub zu Hause aus. Anderer Urlaub geht im Moment ja nicht so gut. Alles verständlich, aber ich habe trotzdem ab und an das Bedürfnis raus zu kommen. Aus Gründen haben wir die Idee der Nahreisen wieder ausgegraben. Und aus Gründen haben wir sie um ein Kriterium erweitert: Touristische Attraktivität soll bei unseren Reiseplänen keine herausgehobene Rolle spielen, im Gegenteil je alltäglicher ein Ort umso besser. Weiterlesen

Zeitlupe und Zeitraffer

Frischer Pfefferminztee

Einerseits und andererseits

Mir scheint diese durch die Corona Pandemie herunter gefahrene Zeit einerseits unglaublich langsam. Vieles passiert in meinem Rhythmus. Ich wache zum Beispiel auf, wenn ich aufwache. Das passiert auch ohne Wecker meist zwischen sieben und acht Uhr morgens. Aber es ist nicht mehr so wichtig, dann aus dem Bett aufzuspringen und schnell loszulegen. Weiterlesen

Zwölf von 12

Zwölf von 12

Der Ostersonntag hier in St. Georg und angrenzenden Hamburger Stadtteilen war maximal öster-eier-lich und sonnig. Plus: Bonus, es kommen ausnahmsweise sogar Tiere vor, nicht nur Osterhasen, ein Fisch und ein Elefant (na gut, gezeichnet) sondern auch Pferde. Kommen Sie ein Stück mit auf unserem gestrigen Tag durch die Feiertags artige Stille und Beschaulichkeit. Weiterlesen