Abwarten und … Kaffee trinken. Und ja, Kaffee brauche ich wirklich um erfolgreich einen Flug nach Bordeaux zu buchen. Ich weiß nicht, wie andere Leute das so machen. Aber mich macht es wahnsinnig. Zumindest raubt es mir meine Zeit. Es fängt mit einer unschuldigen Suche bei den gängigen Preisvergleichs-Sites an.
Fahrrad fahren
Der beste Platz ist der zwischen dem DJ und den Boxen. Was ich vor Jahren in Landdiskos gelernt habe, gilt immer noch. Ich war Fahrradfahren. Eigentlich eine einfache Sache: Ich möchte von A nach B und nehme zumindest in der Stadt das Fahrrad. Normal. Aber normal ist wenig, wenn vielleicht 2000 Menschen das Normale gleichzeitig tun. Wir waren jedenfalls viele, die sich am Freitag Abend am Überseering Ecke Straßenbahnring im Hamburger Norden trafen. Mit fröhlichem Fahrrad-Geklingel, Seifenblasen und Musik ging es rund um die Innenstadt, am Rande der Schanze nach Ottensen, über die Reeperbahn, in die Innenstadt und weiter.
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Vom Wegfahren und Hierbleiben
Wegfahren wird völlig überbewertet, scheint mir. Jedenfalls solange das Wetter in Hamburg so gigantisch ist. Lauschige Plätzchen und überraschend grüne Ecken haben wir in der schönsten Stadt der Welt schließlich auch. Und die sind genauso unbekannt wie diese einsame Bucht in der Karibik. Jedenfalls für mich. Welcher Hamburger kennt schließlich Entenwerder?
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Sommer in der Stadt
Der Sommer liegt vor uns. Das beste kommt erst noch: Zeit zum Faulenzen, ganze Nachmittage voller Sonne, ungelesener Bücherstapel, Sahne-Eis, bunte Fußnägel, lustige Mix-Getränke – ach, die Liste ließe sich fortsetzen.
Bevor es in ferne Gefilde geht, probiere ich den Sommer in der Stadt.
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Sommer in der Stadt
Strickmamsel
Wochenend-Inspiration VI
Manche Dinge gehen gar nicht. So sehr, dass sie schon wieder schön sind. Rosa ist so eine Farbe, die jenseits der 13 ganz, ganz schwierig ist. Zu kitschig, zu Barbie, zu – ach alles. Und rosa Rosen erst, das klingt nach Groschenroman für Muttis jenseits der Attraktivität. Aber diese altenglischen runden Rosenköpfe mit dem zarten Grün dazwischen, die ich letztes Wochenende auf einer Hochzeit entdeckt habe, sind trotzdem wunderschön.
Notizen aus der Provinz
Wahlheimat, so nennt man das wohl. Hamburg ist also meine Wahlheimat. Das ist ein bisschen so wie ein zweite Liebe oder vielleicht wie eine Stiefmutter. Die erste Liebe wird immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen behalten, meine Mama sowieso. Eine Stiefmama habe ich gar nicht. Aber ich stelle mir vor, dass es wie bei einem meiner Freunde wäre. Der mag seine Vizemama, wie er sie nennt, schon sehr gerne. Ich glaube, manchmal lieber als seinen Papa. Seine Mutter aber kann sie nie ersetzen. Wie bin ich jetzt bloß auf das Vizemama-Ding gekommen? Ach so, Hamburg. Die Stadt an Elbe und Alster mit den besten Ruderrouten, den tollsten Sonnenuntergängen, dem Hafen, lässigen Kneipen, warmroten Backsteinhäusern, weltstädtischer Eleganz, kiezigem Hipstertum – Hamburg habe ich ganz bewusst gewählt. Ich lebe richtig gerne in der Freien und Hansestadt.
Gegen kleine rot-weiße Fachwerkhäuser, verwunschene Flussauen, vor allem aber
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Man läuft so durch sein Leben und sucht ein ganz bestimmtes Teil. Den perfekte Fahrradhelm zum Beispiel. Ärgerlicherweise gibt es keinen einzige schlichten Helm in einer edle Farbe und – fast am wichtigsten – der nicht auf die eine oder andere Art behämmert aussieht. Entweder so ein Ding kommt schrecklich sportlich daher, so als wollte ich bei der Tour de France mitkämpfen und mindestens die Bergwertung gewinnen. Sieht halt ein bisschen blöd aus, wenn man mit vielleicht 15 Stundenkilometern zur nächsten roten Ampel radelt. Oder der Fahrradhelm ist gewollt hip. Da ich aus dem Skater-Alter herausgewachsen bin, passt das zu mir wie’ne Perlenkette zum Fisch. Ganz offensichtlich bin ich mit dem Problem nicht alleine.
Wärmeflasche oder Vibrator
Manchmal an so verdaddelten Wochenendtagen rutsche ich von einer Website zur nächsten, lese hier einen Artikel dort einen Beitrag. Neulich zum Beispiel da habe ich ganz seriös mit einer Reportage in der Süddeutschen Zeitung angefangen. Es ging um eine junge Frau, Lea-Sophie Cramer, und ihr Start-up: Amorelie. Der Name klingt irgendwie wie eine Krankheit, wie Zölliakie vielleicht oder Diphterie. Die Frau dazu sah jung, hübsch und lustig aus. Frau Cramer jedenfalls trug einen blauen Blazer, ein offenes Gesicht und eine alberne Krone, die ihr über die Augen gerutscht war. Oder, auf dem nächsten Bild: ein rosa Etwas am Stiel, das ein bisschen wie ein Sahneeis aussieht. Der Knaller aber
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