Tempo

Es ist so eine Sache mit der Geschwindigkeit, mit der die Uhr tickt. Mal rast das Leben nur so vor sich hin, mal schleichen die Minuten als gebe es kein Morgen. Urlaub zum Beispiel, kaum habe ich das erste Mal ausgeschlafen und mir genüsslich im Bett überlegt, was wir alles Wundervolles mit dem Tag anstellen könnten, zack, schon ist der ganze Urlaub schon wieder vorbei. Weiterlesen

Montagmorgen mögen

Die Sonne scheint, es ist sommerlich warm, ein leichter Wind geht und den ersten wunderbar cremig bittersüßen Cappuccino habe ich bei Herrn Nannini getrunken. Das Leben ist schön.

Was kann ich noch mehr wollen mögen? Vielleicht ein Gelato mit Fior di Latte oder Stracciatella? Und später noch mal einen Cappuccino. Zwischendurch unterhalte ich eine kleine Flirterei mit einem Andrea, Bruno oder Carlo. Ganz vielleicht finde ich noch das perfekte rote Portemonnaie in einem der vielen Lederwarengeschäfte der Toskana.

Zwölf von 12 im Juli

Seit langem mal wieder finde ich Zeit für ein Zwölf von 12. Zur Idee: Jeden 12. jeden Monats bebildern Blogger 12 Momente ihres Tages. Die Sammlung findet sich im Gartencafé, wo es bekanntlich „draußen nur Kännchen“ gibt.

Ohne lange Vorrede, hier sind die 12 Momente dieses verregneten 12. Juli in Hamburg. Vielleicht passt der Regen ganz gut zur Stadt, die noch erschüttert überlegt, was sie mit den Erfahrungen des G20 Gipfels nun macht.

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Mathildes Montag

Kleine Fluchten

Aus Gründen habe ich Freitag Morgen die Stadt verlassen. In Richtung Fehmarn. Da sah es dann maximal friedlich aus. Die Sonne schien, der Wind wehte verhalten, Samstag Abend lud das Café am Hafen zur Mondscheinparty. Und das Leben schien auf einmal wieder genau richtig.
Nun habe ich eine Grundlage um mit guter Laune in die neue Woche zu gehen.

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Fehlfarben

Eine Straße im Sonnenschein, ganz normal. So friedlich sehen Straßen eben aus, wenn die Sonne scheint und ein durchschnittlicher Nachmittag vor sich hin trödelt. Halt, schauen Sie noch mal hin, es ist Donnerstag, ein ganz normaler Wochentag und es ist die Schanze in Hamburg. Das hier ist eines der Szeneviertel in Deutschlands zweitgrößter Stadt. Hier stimmt was nicht. Es ist nicht zu sehen, es sind eher die Farben, die fehlen. Weiterlesen

Montagsmorgenmögen

Die einen träumen vom Garten in der Großstadt und pachten sich so ein Stück vom kleinen Glück. Ich kann das nachvollziehen. Um die Ecke, in der Frau und Herr Buddenbohm demnächst buddeln, rudere ich einmal im Jahr. Und jedes Mal denke ich, boah, ist das idyllisch hier. Soweit, dass ich einen eigenen Schrebergarten möchte, bin ich noch nicht. Aber man ich kann ja Ziele im Leben gebrauchen. Warum nicht auch das?

Näher liegt die Vorfreude auf ein Insel-Wochenende. Am Strand lang laufen, in den Horizont gucken, Möwen beschimpfen und Handstand üben. Jawohl, das alles werden wir tun. Handstände, habe ich gehört, soll man ganz besonders gut im nassen Sand üben können. Und dass es das beste ist, was man tun kann, wenn in Hamburg Staatenlenkerinnen und Staatsmänner weilen, konferieren, sprechen und dinieren, zu diesem Zwecke Straßen sperren lassen. Während die anderen Straßen sperren, weil sie dagegen, dafür oder für oder gegen Teilaspekte demonstrieren. Alles wichtig, aber ich werde da möglicherweise nicht gebraucht, will mir scheinen.

Man kommt ja zu nix

Gerade scheint das Älterwerden sehr dringend zu sein. Anders kann ich mir das rasende Vorbeiflitzen der Zeit nicht erklären. Ich weiß langsam nicht mehr wie das alles so kommt. Morgens beim ersten Kaffee denke ich jedes Mal, komm, jammer‘ nicht so rum, fang doch einfach erst mal mit dem Dringendsten an, das erledigt Du schnell als erstes und dann wird das schon. Kaum habe ich den Satz zu Ende gedacht, zack, ist der Tag irgendwie auch schon wieder rum. Dabei wollte ich doch noch gerade eben …
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Rituale

Versehentlich gehen Sonntage immer viel zu schnell rum. Es mag an all den Ritualen liegen, die den Tag so verlässlich gliedern: Vom ersten Kaffee im Bett (vorzugshalber bei Sonnenschein), dem ausgedehnten Frühstück ein bisschen später (irgendwann muss ich ja das Internet leer lesen, Zeitungen und vielleicht auch im aktuellen Roman ein paar Seiten), Yoga später am Nachmittag und abends natürlich der Tatort. Kaum ein Ausflug geschafft, zur Elbphilharmonie etwa, zack, schon isses wieder Montag – oder so gut wie. Ach man hat’s nicht leicht, nicht mal mit dem Müßiggang.

Kaffee in der Elbphi

Hach, ich freue mich so. Nach der Pause im vergangenen Jahr startet heute das Elbjazz wieder. Bis Sonntag werden wir auf dem Gelände von Blohm & Voss, in der Elbphilharmonie und in zig anderen ungewöhnlichen Veranstaltungsorten internationale Größen des Jazz hören können. Und ich bin eifrig damit beschäftigt mich vor zu freuen. Auch Vorfreude will gestaltet werden: Deshalb habe ich einen Kaffee oben auf der Plaza der Elbphilharmonie getrunken, in die Sonne geblinzelt, runter aufs glitzernde Wasser geschaut. Freuen Sie sich ein bisschen mit. Jede Menge gute Leute kommen. Weiterlesen

Montagmorgen und die Möglichkeiten zum Wochenanfang

Plötzlich ist es heiß geworden, juli-artig heiß. Natürlich ist es nicht weiter nötig, ich werde die meiste Zeit heute schließlich am Schreibtisch verbringen. Aber das macht nix, ich creme mich trotzdem mit Sonnenmilch ein. So wird der Tag ein klein wenig nach Hitze riechen, nach Freibad, Chlor und Softeis.

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