Kaffee in der Elbphi

Hach, ich freue mich so. Nach der Pause im vergangenen Jahr startet heute das Elbjazz wieder. Bis Sonntag werden wir auf dem Gelände von Blohm & Voss, in der Elbphilharmonie und in zig anderen ungewöhnlichen Veranstaltungsorten internationale Größen des Jazz hören können. Und ich bin eifrig damit beschäftigt mich vor zu freuen. Auch Vorfreude will gestaltet werden: Deshalb habe ich einen Kaffee oben auf der Plaza der Elbphilharmonie getrunken, in die Sonne geblinzelt, runter aufs glitzernde Wasser geschaut. Freuen Sie sich ein bisschen mit. Jede Menge gute Leute kommen. Weiterlesen

Montagmorgen und die Möglichkeiten zum Wochenanfang

Plötzlich ist es heiß geworden, juli-artig heiß. Natürlich ist es nicht weiter nötig, ich werde die meiste Zeit heute schließlich am Schreibtisch verbringen. Aber das macht nix, ich creme mich trotzdem mit Sonnenmilch ein. So wird der Tag ein klein wenig nach Hitze riechen, nach Freibad, Chlor und Softeis.

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Stille Post

Es gab eine Zeit, da waren Telefonier-Zeiten heilig. Um die kostbaren Minuten, na gut manchmal Stunden, wurde heiß gekämpft. Nach der Schule musste ich mit meiner besten Freundin dringend besprechen, was vormittags alles vorgefallen war. In epischer Breite konnten wir uns darüber austauschen, ob der X diese neue Jeans stand, was der Y gesagt hatte und wie dann die Z geguckt hatte

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Montagmorgen und der Geruch von Kaffee

Die Sonne schlängelt sich durch die offene Balkontür. In der Ferne höre ich ein paar Vögel zwitschern und alles ist gut für den Augenblick. Ich habe frischen Kaffee gemahlen, was die Luft mit diesem unnachahmlichen Kaffee-Duft erfüllt, den ich schon mochte, lange bevor ich den Geschmack des Getränks gut fand. Weiterlesen

Montagmorgen, äh Dienstagnachmittag

Mag ich, außer gestern, da war der Himmel grau und auf meinem Schreibtisch lagen eindeutig zu viele Stapel herum. Genau genommen liegen die meisten hier immer noch, aber heute bin ich eindeutig besser im Ignorieren. Das ist ja auch schon mal eine Kunst. Und für selbstgemachte gute Laune ist es nie zu spät. Deshalb einfach jetzt die Dinge zum Montagmorgenmögen.

Meine Lieblingstasche ist so gut wie totgeliebt. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob der Schneider sie noch mal retten kann. Eine neue dürfte gerne wieder ein bisschen größer sein. Seit einiger Zeit schleppe ich oft die große Kamera durch die Gegend.

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Liebe. Laut. Heraus.

Love out loud. Kann man so übersetzen, oder? Ich bin mir nicht sicher. Laut lieben kann ich mir ja noch vorstellen. Laute Liebeserklärungen zum Beispiel, Grüße im Radio, Heiratsanträge, so dass alle zusehen und niemand mehr nein sagen kann. Aber nach außen lieben? Meint das, wen anders lieben? Und nach innen lieben, wäre dann sich selbst lieben?
Am besten ich fange erst mal im Hier und Jetzt an. Hamburg hat verspätet und deshalb vielleicht vorfrühlingshaft verschämten Frühling mit einer Andeutung von Sommer. Unwillkürlich beginne ich über Vanille-Eis nachzudenken. Weiterlesen

Montagmorgen in Berlin

Mathilde mag den Montagmorgen heute ganz besonders gerne. Denn dieser Montagmorgen ruft laut und vernehmlich Klassenfahrt.
Das Gefühl ist eindeutig so. Heute geht die Re:Publica 2017 los. Yippeeh, meine erste, ich bin uffgeregt. Ich folge schon mal den Macherinnen und Planern.

Frau Passig tut es auch, sie wird sogar dort sprechen.

Selbstverständlich folgt auch Frau Cammarata, Frau Giese und Herr Lumma

Alte Bekannte wie Herr Kappes werden wohl auch dort sein.

Ach, es wird toll. Trotz Regen in Berlin, ich bin sicher. Laut lieben, wir werden es wohl tun.

Die Forelle

Auf Hamburg tröpfelt der Regen herunter und meine Motivation rutscht nach zwei, drei blöden Emails gleich mit in den Gulli. Nichts, was man nicht mit einem Stück Käsekuchen bekämpfen könnte. Neulich als ich diesen verpackungsfreien Laden suchte, den es neuerdings in Ottensen geben soll, habe ich die Forelle entdeckt. Kaffee, Kuchen, Kleinigkeiten kündigen sie auf der Website an. Ich war so gegen drei Uhr da. Weiterlesen

Erster Mai

Sie haben zusammen in den Mai getanzt, das Mädchen und der Junge. Nicht so wie die Leute auf dem Dorf mit Maibaum, bunten Schleifen und gemeinsamer Nachtwache, damit die Jungs aus dem Nachbardorf nicht vorzeitig den Baum herunter holen. Nein, das hier ist schließlich die Schanze in Hamburg. Sie studiert irgendwas mit Medien, er macht gerade ein Praktikum in einer Werbeagentur. Im Sommer will er für ein halbes Jahr nach New York. Aber jetzt hat er sie kennen gelernt, in ihrem hellblau weiß gepunkteten Sommerkleid und den Doc Martens. Sie haben ziemlich viel Astra getrunken, Whiskey und eine Menge andere Sachen, an die sich sich im hellen kalten Sonnenschein des ersten Mai nicht mehr so genau erinnern. Geredet, geküsst, noch mehr geredet, so genau weiß er das heute Mittag nicht mehr. Und auch nicht, ob das alles schon genug ist, vielleicht doch nicht mehr nach New York zu wollen. Aber dass sie nett ist, einfach so, das ist noch klar. Den Rest werden sie sehen, später.

Später am Nachmittag auf dem Weg zum ersten Eis in der Waffel lacht es mich an.

Montagmorgens

Lange Nacht der Museen in Hamburg

Haus der Photographie / Deichtorhallen
© Museumsdienst Hamburg

Diese Woche fängt genauso grau an, wie die letzte aufgehört hat: Grau mit vereinzelten Regentropfen. Was macht man in so einem Fall? Richtig, man geht ich gehe ins Museum. Vorgestern hatten 54 Hamburger Museen zur Langen Nacht eingeladen und 28.000 Hamburger und ihre Gäste hatten sich weder von Wind in Böen noch Regen in (gelegentlichen*) Schauern abhalten lassen.

54 Museen schafft kein Mensch in einer einzigen Nacht. Wir jetzt auch nicht. Weiterlesen

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